Wir sind in Berlin angekommen! Am morgen des 20. September haben wir uns in Potsdam für die letzte Etappe auf die Räder geschwungen. Wir haben die Stadt durchquert, den Wannsee passiert und sind entlang des Mauerwegs nach Berlin geradelt. Durch Eichenwälder und entlang Flusspromenaden erreichen wir Berlins Stadtbereich - und die vielen Baustellen, die die Fahrt erschweren. Nach mehreren Tagen in viel ruhigern Gegenden ist der Großstadt-Trubel in der Hauptstadt fast eine Überforderung. Aber zum Glück finden wir den Weg zum Büro des Aktionsbündnis Patientensicherheit ohne größere Verzögerung. Dort werden wir bereits vom Team erwartet, und herzlich willkommen geheißen. Es gibt Fotos, und dann eine wohlverdiente Stärkung, während wir auf die vergangene zwei Wochen zurückblicken. Wir lachen über einige der absurden Situationen, in denen wir uns fanden, und diskutieren auch die aktuelle Landdschaft zum Sepsis-Bewusstsein in Deutschland. Wir hoffen das unsere Aktion noch weiter prägen k...
Gestern morgen kam der große Schreck: an einem unserer Fahrräder ist ein Teil durchgebrochen, und dadurch klappert das vordere Schutzblech. Da wir gerade vor kurzem einen Fall im Bekanntenkreis hatten, wo sich das Schutzblech schlimm verbogen und dies zu einem Sturz geführt hat sind wir da sehr alarmiert, und machen uns auf die Suche nach einer Werkstatt. Die findet sich glücklicherweise schnell, und das Rad ist in weniger als einer Stunde wieder zur Abfahrt bereit. Krise abgewendet und das Team bereit zur Weiterfahrt! Wir sind dann ganze 73 km von Wittenberg nach Beelitz geradelt. Dabei ging es teilweise bei Nieselregen durch winzige, verträumte Ortschaften. Wie wir uns vorgenommen hatten machten wir heute öfter Rast, um uns bei der längeren Strecke nicht zu überfordern. So hatten wir einen Stop in Klein Marzehns, wo wir allerdings nur auf einer Bank vor der Kirche etwas getrunken und gegessen haben. Größer war die Pause dann etwa auf halber Strecke in Bad Belzig, wo wir in der Schän...